Leitung: Angelika Relin

4 0 J a h r e

P.S.: Haben Sie schon unseren Newsletter abonniert? Damit sind Sie immer bestens informiert! Tragen Sie sich am besten gleich hier ein.

40 Jahre Torturmtheater, wie Sie es heute kennen und lieben. 1976 hat Veit Relin dieses wunderbare Theater nach dem Tod von Luigi Malipiero wieder eröffnet und mit Ur- und Erstaufführungen und einem niveauvollen, außergewöhnlichen Spielplan überregional bekannt gemacht. Seiner Tradition folgend findet auch heute lebendiges, phantasievolles Theater auf den Brettern unseres kleinen Nudelbretts statt - hautnah, intim, persönlich.

Ihre Angelika Relin
Verehrte Gäste, liebe Freunde des Torturmtheaters,  40 Jahre Torturmtheater, geprägt von Veit Relin. Das war immer phantasievolles, wahrhaftiges Theater, den Themen der Gegenwart verpflichtet und vor allem der Freude am Theater selbst, sinnlich und humorvoll.   So auch in der vergangenen Spielzeit unter meiner Leitung, in die wir mit der Erstaufführung von Eine pornographische Beziehung gestartet sind. "Zwischen Sex und zartem Gefühl" war dies ein Stück, in dem sich viele wiederfanden und verstanden fühlten. Die zweite Produktion Wenn ich was anderes machen würde, würde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken von Felicia Zeller war ein bizarrer Theaterspaß. "Eine vergnügliche Auseinandersetzung mit Geld und Konsum", "ein lebendiger Theaterabend - geistvoll, kurzweilig und schön schrullig" "ein Stück sehr sehenswerter Theaterkunst". Das Lob, und vor allem das Vergnügen waren groß. Im Sommer konnte dann Wir sind keine Barbaren zum absoluten Publikumserfolg avancieren. In dieser fulminanten Inszenierung mit vier hervorragenden Schauspielern ging es nicht nur wegen des brisanten Themas auf unserer kleinen Bühne hoch her. Bei aller Ernsthaftigkeit der Flüchtlingsthematik verstand es der Autor Philipp Löhle das Genre Komödie frech zu bedienen und das geübte Torturmpublikum liebte diesen, mit einer großen Portion Ironie versetzten schwarzen Humor. Das Abschiedsdinner hat nun diese besondere Spielzeit 2016 beendet. Und wieder einmal haben wir die Messlatte mit einer "brillianten Inszenierung" zu dieser turbulenten, leichtfüßigen Komödie hochgelegt.   Wie immer bleibt mir an dieser Stelle, mich bei Ihnen aus ganzem Herzen zu bedanken für Ihre Begeisterung und für die Treue, mit der Sie uns durch die Saison 2016 begleitet haben. Viele Gäste waren wieder bei allen vier Stücken dabei, manche sogar mehrmals bei ihrem ganz persönlichen Lieblingsstück.  Ihr Enthusiasmus ist für mich wieder Ansporn, Sie auch 2017 mit einem aufregenden, lebendigen Spielplan zu überraschen - und so viel will ich hier schon verraten: Wir werden auch in die kommende Saison gleich wieder mit einer Uraufführung starten, einer glutvollen Groteske, die Ihnen mit Sicherheit viel Spaß machen wird.  Auch bei meinem großartigen Team möchte ich mich für das vergangene Theaterjahr bedanken. Vor allem bei Gabriele Albrecht, die mir weit mehr als eine Mitarbeiterin ist, und Sie und mich in den letzten fünf Jahren mit so viel Freude am Theater begleitet hat. Zu meinem großen Bedauern verabschiedet Sie sich bei Ihnen nicht nur für vergangene Saison, sondern zieht sich ins Privatleben zurück. Wir wünschen Ihr viel Glück und wunderbare Abenteuer in ihrem neuen Lebensabschnitt. Du wirst uns allen, und vor allem mir fehlen, liebe Gaby!                     Wir alle, auch schon Ilse Bogner und Barbara Keller, die im nächsten Jahr für Sie da sein werden, verabschieden uns in die Winterpause und wünschen Ihnen schöne Feiertage und ein wenig Erholung in der staaden Zeit. Ende März geht’s weiter. Den neuen Spielplan werden Sie aber schon bald hier im Netz finden können und uns wieder Anfang März im Theater und am Telefon.  Kommen Sie gut in ein neues, glückliches Jahr, bleiben Sie neugierig und uns bitte weiterhin gewogen!
Angelika Relin, Ilse Bogner, Barbara Keller, Steffen Schroll, Mathias Fischer, Gaby Albrecht, Falk Steinle