Leitung: Angelika Relin

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Verehrte Gäste, liebe Freunde des Torturmtheaters,    bis in eine beliebte Quizsendung haben wir es in diesem Jahr geschafft - und diese Popularität haben wir Ihrer Treue und Ihrem Vertrauen in uns zu verdanken.   Im gerade zu Ende gegangenen Jahr sind Sie wieder mit viel Neugier unserem Spielplan mit außergewöhnlichen Stücken gefolgt. In allen vier Produktionen hatten wir es mit Glücksrittern zu tun, die auf ihre ganz persönliche und vor allem unterschiedlichste Art gegen eine oft harte Wirklichkeit ankämpften.   "Es braucht viel mehr Menschen, die ihre eigene `TrueStory´ schreiben, nicht von Disney/Lenor weichgespült! Bravo". Dieser und viele Einträge wie: "vielen, vielen Dank für die tolle Aufführung, wir sind sehr begeistert…" waren im Gästebuch zu finden, dennoch wurde Träume werden Wirklichkeit des jungen dänischen Autors Christian Lollike oft kontrovers diskutiert und hat manchen Gästen einiges abverlangt. Aber gerade das macht Theater ja auch so spannend. Bei dieser Aufführung war die Bereitschaft zur Auseinandersetzung sozusagen Pflicht, denn nur so konnte sich das Groteske der Situation und damit der Spaß am Thema erschließen. Was wären wir alle ohne unsere Träume....    Begonnen hatten wir die Saison wieder einmal mit einer Uraufführung. Mit Donna Quichote, von der bekannten Fernsehautorin Sylvia Hoffman. Es war die Geschichte einer Frau, die sich das Thema der Gleichberechtigung auf ihre Flügel der Windmühlen geschrieben hatte, gegen die sie sich so komisch wie verzweifelt in aberwitzigen Wortbildern gewehrt hat.  Man könnte meinen, ein Frauenstück - aber wir haben auch so manchen Mann mit ganz neuen Erkenntnissen glücklich aus einem - laut MainEcho - faszinierenden Abend entlassen.     Danach begeisterte  Eine Sommernacht mit Tempo, Witz und tollen Schauspielern (MainEcho). Dieses wilde, leidenschaftliche, rauschhafte Spiel für alle jungen und vor allem jung gebliebenen war der absolute Hit der Saison und kam tatsächlich gerade beim jungen Publikum enorm an, das oft ganz euphorisch aus dem Theater stürmte und auf alle Fälle wiederkommen will - und die etwas älteren haben sich mit Freude an ihre wilden Zeiten erinnert.     Im Sommer beeindruckte Philipp Löhle, dieser Schicksalskomödiant unserer Zeit mit seinem bissigen Einfamilienstück Der Wind macht das Fähnchen. In trügerischer Kleinbürgeridylle gab er den Blick auf eine skurrile Zeitreise frei, die für die Familie zwar fatal, für den Zuschauer dafür umso amüsanter war. Das Publikum hatte jeden Abend seine helle Freude an der familiären Jagd nach Geld und Glück, und MainEcho Kultur postete gleich nach der Premiere: Kein Running Gag, sondern Tatsache: wieder eine hervorragende Wahl des neuen Stücks am Torturmtheater Sommerhausen.     Mit einem solchen "Running Gag" wollen wir Sie auch im nächsten Jahr überraschen: es wird Sie wieder ein phantasievoller, lebendiger Spielplan erwarten und zum Auftakt ein musikalischer Abend mit Jazz, wilden Tieren, Armin Fuchs und Thomas Listl.    Erst einmal verabschieden wir uns nun traditionell in die Winterpause, in der wir wie immer die neue Saison vorbereiten und hier und heute möchte ich mich bei Ihnen bedanken, daß Sie uns einmal mehr ein so wundervolles Publikum waren.    Mein besonderer Dank gilt aber auch meinem Team, das sich im vergangenen Jahr neu aufstellen mußte und in kurzer Zeit schon so hervorragend zusammengewachsen ist.                      Wir alle wünschen Ihnen einige ruhige Tage, gute Begegnungen und Gespräche mit Menschen auf die Sie sich freuen - und mit denen Sie im nächsten Jahr gerne wieder ins Torturmtheater kommen. Ende März geht’s weiter!    Den Spielplan finden Sie spätestens Ende Januar hier an dieser Stelle - freuen Sie sich mit uns auf neue, spannende Stücke, tolle Inszenierungen und großartige Schauspieler, und bleiben Sie uns gewogen.
Ihre Angelika Relin
Mathias Fischer, Barbara Keller, Ilse Bogner, Falk Steinle, Angelika Relin